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Reise-Gadgets

Smarter reisen – Die besten Reise-Gadgets

Gogo-Gadgeto-Koffer

Als Reiseblogger geht man Reisen oft etwas anders an als früher, wo man einfach ausreichend Klamotten in den Koffer gepfeffert hat, plus einen Schlüpper extra, für den Fall, dass „Hong-Tao’s ultrafresh Sushi“ doch nicht mehr ganz so ultrafresh war.

Mittlerweile hat man eine gewisse Packroutine und nimmt Dinge mit, die man früher gar nicht auf dem Schirm hatte. Doch statt einer Packliste möchte ich dir hier ein paar Reise-Gadgets on top zeigen, die dir den Trip sicherer, komfortabler und flexibler gestalten können.

Uns erleichtern die folgenden kleinen Helferlein definitiv jede Reise und wir wollen nie wieder auf sie verzichten.

 

#1 Packtaschen:

Das Drama beginnt schon daheim beim Packen. Die Shirts, Hosen, Schuhe und das ganze restliche Gelumpe werden daheim fein säuberlich zusammengelegt in den Koffer bugsiert, damit auch ja nichts durcheinander gerät und du vor Ort einfach nur hineingreifen musst, um das gewünschte Kleidungsstück hervorzuzaubern.

Aber auf Kies gefurzt, denn diese Rechnung hast du natürlich ohne das Flughafenpersonal gemacht, das mit deinem Gepäck in etwa so umgeht, wie die Jungs in Orange mit deiner Mülltonne daheim. Wenn du dann am Ziel ankommst, sieht der Inhalt deines Koffers aus, als hätte ein tollwütiger Waschbär darin nach Essensresten gesucht.

Das muss nicht sein. Durch Zufall haben wir vor einiger Zeit Packtaschen für uns entdeckt. Je nach Anbieter bekommst du sie in unterschiedlichen Größen und Sets, durch die du sehr gut variieren kannst. Ganz egal, ob du einen einwöchigen Kurztrip planst oder einen längeren Urlaub vor dir hast, du kannst dein Gepäck entsprechend voneinander trennen und hast grundsätzlich alles griffbereit.

Besonders praktisch sind die Taschen, wenn du oft deine Unterkunft wechselst, wie es bei einem Roadtrip der Fall ist. Binnen Sekunden hast du deinen Kofferinhalt im Schrank verstaut. Außerdem bieten die meisten Sets noch extra Taschen für schmutzige Schuhe und anfallende Dreckwäsche an, was für die Rückreise sehr angenehm ist. Niemand möchte matschige Wanderschuhe in der Nähe seiner Kleidung haben.

Auch für den Rucksack sind die Dinger Gold wert. Mit einer einzigen Packtasche kannst du all das, was du aus dem Handgepäck tatsächlich im Flugzeug benötigst, direkt mit einem Handgriff aus dem Rucksack ziehen. So vermeidest du das nervöse Augenzucken deines Sitznachbarn, wenn du ihm zum 15ten Mal deinen Arsch ins Gesicht streckst, um zum Gepäckfach zu kommen.

#2 TSA Schlösser:

Nenn mich paranoid, aber ich mag meinen Koffer verschlossen. Vielleicht bist du ein Freigeist, der auf dem Land großgeworden ist und Schlösser nur aus dem Fernsehen kennt, doch da wo ich herkomme gibt es Diebe.

Ein solides Schloss am Reißverschluss deines Koffers ist also schon mal nicht verkehrt. Doch was ist, wenn statt eines Diebes, der dafür autorisierte Kofferknacker vom Zoll Interesse an deinen mitgeführten Waren zeigt?

Richtig… er knackt dein Schloss. Anzunehmen er würde anschließend, zusätzlich zu der netten Notiz in deinem Koffer, auch ein neues Schloss anbringen wäre naiv. Die Kiste bleibt anschließend offen.

Um eben dies zu umgehen, nutzen wir mittlerweile an unserem Gepäck ausschließlich sogenannte TSA Schlösser. Diese Sorte Schloss hat eine Zahlenkombination, die du dir frei aussuchen kannst und zusätzlich ein Schlüsselloch, meist an der Unterseite.

Und für eben dieses Schloss haben sämtliche Zollbehörden einen (eher mehrere) Generalschlüssel, den sogenannten TSA Schlüssel, mit dem jedes TSA Schloss unbeschadet geöffnet und vor allem wieder sauber verschlossen werden kann.

So ist dein Koffer auch nach der Zollkontrolle noch sicher vor vagabundierendem Gesindel, das dir die Socken mopsen will.

Bei den meisten modernen Koffern sind TSA Schlösser bereits fest verbaut, sodass du dich als stolzer Besitzer eines solchen beruhigt den nächsten Reise-Gadgets widmen kannst.

#3 Faltbare Trinkflaschen:

 

Wenn der Supermarkt deiner Wahl es wagt, den Preis für die 1,5L Flasche Wasser von 18 auf 19 Cent zu erhöhen, würdest du den Verantwortlichen am liebsten auf dem Marktplatz pfählen, anspucken und mit faulem Fisch bewerfen.

Ganz anders sieht es am Flughafen aus. Sobald du die Kontrollen hinter dir gelassen hast, erscheint es dir als das Normalste von der Welt, für den halben Liter Wasser vier Euro auf die Theke zu werfen und dich noch brav zu bedanken.

Und das, obwohl es an manchen Flughäfen in der Wartehalle mittlerweile Getränkespender gibt und auch das Wasser aus dem Hahn nicht automatisch vergiftet ist, nur weil du dich an einem Flughafen befindest, statt in der heimischen Küche. Das gilt natürlich nur für deutsche Gefilde. Woanders wäre ich mit dem „Wasser“ aus dem Hahn auch eher vorsichtig.

Fehlt also nur noch das passende Gefäß, um das kostenlose Nass aufzufangen. Genau hier kommen die klein zusammenfaltbaren Silikonflaschen ins Spiel.

Lebensmittelecht und unbegrenzt wiederverwendbar sind sie in den verschiedensten Größen und Farben erhältlich.

Die Kosten für eine vernünftige Flasche liegen meist zwischen 7 und 15 Euro. Das hast du mit zwei Reisen locker wieder raus und tust noch etwas für die Umwelt. Ganz abgesehen davon, ist die Flasche auch für unterwegs perfekt geeignet, da du, je mehr du trinkst, immer mehr Platz in deinem Rucksack hast. Versuch das mal mit einer Glasflasche!

#4 Aufblasbare Nackenhörnchen

Wer es im Flugzeug bequem haben möchte, zahlt entweder den Preis eines Gebrauchtwagens für ein First Class Ticket oder schafft sich selbst mit wenig Aufwand ein gemütliches Umfeld.

Decken gehören bei vielen Airlines mittlerweile zum Standardrepertoire, also ist für Wärme gesorgt, wenn zu späterer Stunde die Temperatur im Flieger etwas heruntergefahren wird.

Doch wie kann ich meinen Kopf vernünftig abstützen, ohne ein monströses Kissen oder ein platzraubendes Nackenhörnchen mitzunehmen?

Genau hier greifen die aufblasbaren Nackenhörnchen von Jerrybox. Klein zusammengerollt nehmen sie im Handgepäck kaum Platz weg, sind relativ leicht und außerdem mit einem weichen, abnehmbaren Überzug versehen, der sich sogar waschen lässt, falls du den Trick mit Messer und Gabel noch nicht so ganz raus hast.

Ein Aufpusten wie bei Omas Luftmatratze ist auch nicht mehr nötig. Die Kissen können per Hand in wenigen Sekunden aufgepumpt werden und anschließend auf die gewünschte Festigkeit reguliert werden. Das klingt zwar für die umliegenden Reihen ein wenig, als hättest du deine Darmwinde nicht unter Kontrolle, aber hey, so kommt man wenigstens ins Gespräch.

Eine Kordel an der Front sorgt für eine stufenlose Verstellung, sodass du selbst dann noch hineinpasst, wenn dir angesichts der Preise an Bord der Kamm schwillt.

#5 Noise Cancelling Kopfhörer:

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Stoßfeste Box

Reise-Gadgets - Noise Cancelling Kopfhörer

Platzsparend faltbar

Bei meinen Freunden bin ich als „der Geräuschnazi“ bekannt. Dieser Umstand hat ganz sicher nichts mit meiner politischen Gesinnung zu tun, sondern eher damit, dass ich extrem militant auf nervige Geräusche reagiere.

Atemgeräusche, Schnarchen, Schmatzen, Klappern, Rascheln… wenn du dich unbeliebt machen willst, kannst du frei wählen, allerdings auf eigene Gefahr.

In einem engen Umfeld, wie einem Flugzeug, ist es mir leider nicht möglich vor all dem zu fliehen, weshalb es für mich nur einen Ausweg gibt: Noise Cancelling Kopfhörer.

Die Technik dahinter ist schnell erklärt: Es gibt aktives und passives Noise Cancelling. Beim aktiven Noise Cancelling werden Umgebungsgeräusche per Mikrofon erfasst und einfach um 180 Grad in der Phase gedreht. Diese umgedrehten Schallwellen werden über die ursprünglichen Geräuschquellen gelegt und löschen diese somit quasi aus.

Wenn du ein Auto mit Ringen im Kühler oder einem Stern auf der Haube besitzt, hast du bereits ein Noise Cancelling Auto, denn auch hier wird so verfahren, um die Autos wertiger und ruhiger klingen zu lassen.

Achte aber beim Kauf auch darauf, dass der Kopfhörer mit deinen Ohren zusammenpasst! Deine Kabsblätter sollten idealerweise von der Hörmuschel fest und rundum eingeschlossen sein. Dies bezeichnet man als passives Noise Cancelling, was einen netten Zusatzeffekt zum aktiven bietet. Kopfhörer, die nur mit passivem Cancelling arbeiten sind bei weitem nicht so effektiv.

Dein Nervenkostüm wird dir die Anschaffung auf langen Flügen sicherlich danken. Ebenso wird bei den meisten Modellen auch verhindert, dass dein Sitznachbar einen mittelschweren Abriss bekommt, wenn du mal wieder die Helene Fischer Partykracher-Collection hervorkramst und er gezwungen ist, sich den Scheiß mit anzuhören.

#6 Rucksackhülle:

Wer kennt es nicht? Du startest deine Tour bei perfekt strahlendem Wetter, doch genau in dem Moment, an dem du am von jeglicher Zivilisation entferntesten Punkt überhaupt angelangt bist, hat Petrus eine geile Idee.

Es könnte genau jetzt mal so richtig amtlich Hunde und Katzen regnen!

Und natürlich hast du deinen uralten Lieblingsrucksack dabei, der in etwa die wasserabweisenden Fähigkeiten eines Schwamms hat.

Kurzum: Du, deine Spiegelreflex, deine Drohne, Papiere, Snacks und alles andere, was du in deinem Rucksack spazieren führst, sind dem Untergang geweiht.

Völlig sinnlos, denn für unter 10 Euro bekommst du einen komplett wasserdichten Regenschutz für deinen Rucksack, den du im Handumdrehen übergezogen hast.

Solide investierte Taler sind das.

Für Leute, die gern in der Dunkelheit aktiv sind, gibt es die Überzieher auch mit Reflektoren. Lieber etwas benagelt aussehen, als von irgendeinem Thai-Taxi umgesäbelt zu werden.

#7 RFID Hüllen:

Diebe haben es nicht nur auf dein Bargeld abgesehen. Besonders interessant sind heutzutage Daten, ganz gleich ob sie von deiner Kreditkarte stammen oder von deinem Reisepass.

Mit dem passenden Gerät oder auch nur einer simplen App auf einem NFC-fähigen Handy lässt sich der Chip deines Dokuments ganz einfach auslesen.

Dafür muss der Dieb noch nicht einmal warten bis du die Karte oder den Pass aus der Tasche holst. Ein einfaches Vorbeiwischen an deiner Tasche genügt schon und plötzlich gibt es deine Daten zweimal.

Im Darknet boomt der Handel mit gestohlenen Informationen. Um nicht Bestandteil dieses Handels zu werden empfiehlt es sich, die Kredit- und Bankkarten, sowie die modernen Reisepässe mit Chip in RFID Schutzhüllen zu stecken.

Diese sind innen mit einer Metallschicht versehen und schützen so vor unerwünschtem Auslesen durch technisch versierte Langfinger.

Besonders empfehlenswert ist dies in Menschenansammlungen wie Konzerten, am Bahnhof, Flughafen oder in Freizeitparks.

#8 Stromadapter:

Unverzichtbar auf vielen Reisen ist ein Stromadapter. Nicht nur, dass der Stecker deines Gerätes erst gar nicht in die Steckdose deiner Reiseunterkunft passt, unter Umständen ist auch die anliegende Spannung eine ganz andere.

Viele Netzteile werden aus Kostengründen weltweit einheitlich verbaut und können somit mit Spannungen von 100V bis hin zu unseren heimischen 240V umgehen. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du aber die Prägung des Steckers oder die Beschriftung des Netzteils checken und nach eben dieser Kennzeichnung suchen.

Ein Gerät, auf dem steht 220V – 240V wird dir beispielsweise in den USA keine Freude bereiten, da die Spannung dort bei 110V – 120V liegt. Natürlich kannst du einen Spannungswandler kaufen, doch ob der sein Geld wert ist, ist fraglich, kommen die üblichen Ladegeräte für Smartphones, DSLR, Drohne, Tablet, PC, etc. doch ohne aus.

Reise-Gadgets - Reisestromadapter 3er Dose

Dreiersteckdose mit amerikanischem Stecker

90% der auf Reisen mitgeführten Geräte kannst du also mit dem passenden Adapter vor Ort nutzen. Mein Adapter ist sehr flexibel und kann in 150 Ländern für Power sorgen. Dabei passt er bequem in jede noch so kleine Tasche. Eine kleine Anzeige sorgt dafür, dass ich immer im Auge habe, ob ich die Maximalleistung bereits erreicht habe oder noch Reserve vorhanden ist. Sehr praktisch!

Zusätzlich nehme ich immer noch eine landesspezifische Dreiersteckdose mit, damit ich auch genügend Steckplätze vorfinde. Manche Unterkünfte geizen gern mit Wandschweinchen.

#9 Pacsafe:

Der Pacsafe ist eine komplett mit engmaschigem Drahtgeflecht durchzogene Tasche, die außerdem zusätzlich durch schnittfesten Stoff und ein TSA Zahlenschloss überzeugen kann. Es gibt sie in zwei Größen, wobei die größere 12L Volumen hat und die kleinere 5L.

Die große Variante schluckt locker ein Notebook und andere Habseligkeiten dazu, wohingegen der kleine Bruder eher für Smartphones, Portemonnaie und eine schlanke Kamera geeignet ist. Beide Taschen lassen sich so fest verschließen, dass selbst mit größter Fummelei nichts aus der Öffnung herauszubekommen ist.

Allerdings musst du genau überlegen, ob ein mobiler Safe für dich Sinn macht. Wenn du größtenteils in Hotels unterwegs bist und einen Hotelsafe vor Ort hast, fährst du damit IM Hotel sicherlich besser.

Reise-Gadgets - Pacsafe mobiler Safe

Genug Platz für Tablet und Kamera

Reise-Gadgets - Pacsafe mobiler Safe

Solides Stahlkabel

 

Kein Ersatz für Hotelsafe!!

Viele Leute empfehlen den Pacsafe als Ersatz für einen tatsächlichen Safe, was er aber definitiv nicht ist. Ich würde niemals meinen Laptop oder dergleichen in einem Pacsafe im Hotel liegen lassen. Dafür ist mir das Drähtchen einfach zu dünn, zumal es meist an Befestigungsmöglichkeiten mangelt.

Wer in ein Hotelzimmer einbricht, hat in der Regel auch genug Eier und das passende Werkzeug in der Hose, um den Draht durchzuknipsen (Doch nicht DAMIT, du Ferkel!). Lass dich also davon nicht blenden. Du kaufst keinen Panzerschrank.

Wofür ich dir die Tasche dennoch empfehle, ist ein ganz anderes Einsatzgebiet. Am Strand, im Café oder beim Gang auf die Toilette bist du damit nämlich gut bedient.

Der Pacsafe ist robust genug, um dir die nötige Zeit zu verschaffen, zu der Tasche zu gelangen, bevor sie weg ist. Ganz egal ob du gerade im Wasser bist und sich jemand etwas weiter weg daran zu schaffen macht, oder du erst in Ruhe bezahlen möchtest, bevor du dem vermeintlichen Dieb das Näschen verbiegst. Die Drähte halten eine Menge aus.

In erster Linie jedoch hast du einen entscheidenden Vorteil: Du bist auf keinen Fall erste Wahl für Diebe. Um dich herum wird es wesentlich attraktivere, leichtere Ziele geben, sodass kein Kleinkrimineller sich überhaupt erst an der Tasche versuchen würde.

Und vor allem… welcher Taschendieb schleppt am Strand einen Bolzenschneider mit sich herum?

Klare Kaufempfehlung!

#10 Reisekopfkissen:

Reise-Gadgets - Reisekopfkissen

Ausgerollt ein vollwertiges Kissen

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Zusammengerollt leicht zu verstauen

Das ist wohl eher so ein Frauending.

Zuhause möchte ich auf mein Kopfkissen aus Memory Foam zwar auch nicht mehr verzichten, aber auf Reisen ist es mir völlig egal, ob ich meinen Kopf auf einer toten Ziege oder auf einem Sahnewölkchen niederlege. Schlafen kann ich in jedem Fall.

Jenny hingegen schwört auf ihr Reisekopfkissen, ohne das sie morgens regelmäßig mit einer Körperhaltung aufwacht, die an den Glocken bimmelnden Kollegen aus Notre Dame erinnert. Das muss man im Urlaub nicht zwingend haben.

Im Inneren des stark komprimierbaren und zusammenrollbaren Kissens sind kleine Kügelchen, die sich wirklich gut an deine Konturen anpassen und nach dem Ausschlagen auch wieder ihre ursprüngliche Form annehmen.

Das ist ein großer Vorteil gegenüber den aufblasbaren Kissen, die vielleicht als Kopfstütze im Flugzeug dienen mögen, aber nicht als vollwertiges Kopfkissen. Dafür sind sie einfach nicht anschmiegsam genug.

Wer also Probleme mit dem Nacken hat, kann hier bedenkenlos zugreifen. Es gibt die Kissen übrigens auch in verschiedenen Größen, was insbesondere in Bezug auf die Höhe eine sehr praktische Sache ist.

#11 Mikrofaserhandtücher:

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Die Tasche sorgt für kleine Packmaße

Reise-Gadgets - Mikrofaserhandtücher

Dünn und platzsparend

Du kennst das! Der Koffer ist gepackt und plötzlich kommt jemand mit der Frage um die Ecke, ob du auch daran gedacht hast, dass man am Strand ja auch ein großes Handtuch braucht.

Natürlich hast du nicht daran gedacht und versuchst nun irgendwie noch zwei Badetücher in den Koffer zu pressen, die mit der Höhe der Eiger Nordwand und einem gefühlten Gewicht von vier Dampfwalzen jegliche Hoffnung auf erfolgreiche Schließung des Koffers zerplatzen lassen.

Was du am Strand tatsächlich brauchst, ist ein trockenes Plätzchen, an dem du deinen Poppes parken kannst, ohne mit Sand paniert zu werden und eine Möglichkeit dich letzten Endes abzutrocknen.

Für beides brauchst du nicht zwingend die platzraubenden Jacquard Celesta Frottier Handtücher mit 500g Fadendichte, die du als Aussteuer mitbekommen hast. Mikrofaser heißt das Zauberwort.

Selbst zwei Mikrofaserhandtücher kommen nicht ansatzweise auf das Gewicht oder die Packmaße eines handelsüblichen Badetuchs, was sie zu perfekten Reisebegleitern macht. Auch die Trocknungseigenschaften, die man Mikrofaser ja gern abspricht, sind erstaunlich gut und reichen völlig für sämtliche Urlaubsanwendungen. Zudem trocknen sie um ein Vielfaches schneller, als die dicken Stofftücher.

#12 Kühlrucksack:

Da wir beide gesundheits- und sportbedingt recht viel und auch sehr speziell essen, kommt ein Besuch in der nächsten Frittenbude leider nicht in Frage. Dadurch sind wir gezwungen etwas im Voraus zu planen und entsprechende Nahrung mit uns rumzuschleppen.

Doch auch mit einem normalen Essverhalten gibt es immer mal längere Fahrten, Wanderungen, Freizeitparkbesuche oder Strandaufenthalte, die nicht zwingend mit einem Restaurantbesuch einhergehen.

Für diese Momente haben wir uns einen Kühlrucksack zugelegt, der den Inhalt selbst ohne Kühlakkus zumindest auf genießbarer Temperatur hält. An abgelegenen Orten, wie beispielsweise Cofete auf Fuerteventura, ist ein solcher Rucksack Gold wert.

Einer Kühltasche ist er ebenso weit überlegen, denn wer möchte schon über Kilometer hinweg eine unhandliche, klobige Tasche am Arm hängen haben?

Mittlerweile gibt es recht ansehnliche Kühlrucksäcke, sodass sich kaum noch sagen lässt, ob es sich um einen normalen oder eben einen mit gewissem Extra handelt.

#13 Handgepäck-Rucksack:

 

Selbst gut gefüllt noch handgepäcktauglich

Ich persönlich mag diese unpraktischen Kabinentrolleys nicht. Sie sind unflexibel und durch ihre Festigkeit unnötig schwer, was überhaupt keinen Sinn macht.

Immerhin habe ich das Handling meines Handgepäcks selbst in der Hand, wodurch die „Panzerung“ quasi hinfällig wird. Außerdem wirkt man damit grundsätzlich, als hätte man den Stock bis zum Anschlag in der Fott stecken.

Um Gewicht zu sparen, nutze ich daher gern einen Rucksack als Handgepäck. Diesen muss ich zwar tragen, habe aber nachher am Reiseziel auch eine bequeme Lösung für meine Habseligkeiten auf Ausflügen, Wanderungen oder was sonst so ansteht.

Da aber noch lange nicht jeder Rucksack die Anforderungen der Fluggesellschaft erfüllt, ist es gut auf Nummer sicher zu gehen und einen zu wählen, der für Flugreisen konzipiert wurde. So holst du das Maximum aus den Handgepäckbestimmungen heraus und bist safe in Hinsicht auf die Abmessungen.

Unser Modell ist so geräumig, dass zu meiner Fotoausrüstung auch noch der in unserem Fall kackhässliche Kühlrucksack hinein passt. So haben wir zu zweit drei Rucksäcke an Bord und sind am Zielort extrem flexibel.

Die erlaubten Abmessungen des Handgepäcks sind weitestgehend einheitlich geregelt, doch gibt es einige Airlines, die ihr eigenes Süppchen kochen. Am besten schaust du vorher auf der Website nach. Was dort steht, ist Gesetz.

#14 Auto-Organizer:

Roadtrips zu zweit sind perfekt. Einer fährt, der andere hat Karte, Musikauswahl, Verpflegung und die Kamera im Griff.

Doch was, wenn du allein unterwegs bist? Oder noch schlimmer… mit Kindern?

Um als Alleinreisender alles griffbereit zu haben oder das Chaos der Teppichratten auf dem Rücksitz auf ein Minimum zu begrenzen, bieten sich Auto Organizer an.

Mit variablen Fächern ausgestattet, hast du alles griffbereit und läufst nicht Gefahr beim Kramen im Fußraum in den Gegenverkehr zu geraten. Die Organizer gibt es sowohl für die Sitzfläche, als auch hängend für die Lehne, je nachdem was dir oder deiner Brut besser passt.

Selbst auf dem Weg zur Arbeit ist der Organizer für mich unabdingbar geworden, hält er doch Snacks, Wasser, Handgranaten und alles, was man auf der A3 sonst noch so benötigt in Griffweite.

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